Aktivwoche der Gruppe Borken

von Albert Osing, Gruppe Borken

Weil wir die drei „B“ ernst nehmen, bieten wir unseren Mitgliedern alle zwei Jahre „Schnupperfahrten“ mit jeder Menge Aktivitäten an. Diesmal war Bad Hofgastein unser Ziel.

Am Mittwoch, den 8. Oktober früh um 5.33 Uhr, stiegen wir mit Koffern beladen und ausreichender Verpflegung gut gelaunt in Borken in den Zug Richtung Süden. Nach einem Zwischenstopp mit Brotzeit in München erreichten wir gegen halb fünf Bad Hofgastein Bhf.

Ein freundlicher Taxi-Fahrer fuhr uns ins Zentrum zum Hotel. Nachdem die Zimmer in Augenschein genommen wurden und die Koffer ausgepackt waren, ließen wir uns das Abendessen schmecken. Ein kleiner Stadtbummel mit einem Abendtrunk beendete den Tag.

Am Donnerstag und Samstag waren dann die geplanten Einfahrten in den Radon Heilstollen in Bad Gastein. Wertvolle Informationen und Erfahrungen konnten wir von dort für die Gruppe mit nach Hause nehmen.

Am anderen Tag konnten wir bei Wanderungen durch das Tal der Gasteiner Ache die imposante Bergkulisse in der wunderbaren Herbstsonne genießen.

Selbst unser Karl-Heinz, der sich am ersten Abend durch einen Sturz das Handgelenk gebrochen hatte, ließ sich dadurch seine gute Laune nicht verderben. Wir anderen konnten so mit ihm im geliehenen Rollstuhl jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Ein schöner Spaziergang ging auch zum „Grünen Baum“ und „Malerwinkel“ in einem schönen Seitental unterhalb von Bad Gastein.

Während einer kurzen Rast bewunderten wir die schneebedeckten Berge im „Naturpark Hohe Tauern“. Auf einer Bergwanderung am anderen Tag konnten wir das Gasteiner Tal aus der Vogelperspektive bewundern.

Hoch hinaus ging es dann nach einer Gondelfahrt mit anschließendem steilen Aufstieg zur 2200 m hohen „Hirschkarspitze“. Dort präsentierten sich 5 Mitglieder unter dem Gipfelkreuz stolz der Kamera.

 

Am Tag darauf wagten dann 4 Mutige den Aufstieg vom Tal hinauf zur 1500 m hoch gelegenen „Poser Alm“. Eine kräftige Brotzeit und der herrliche Ausblick auf die „Hohe Tauern“ entschädigten für die Mühe.

Jeden Abend ließ die Gruppe in dem gemütlichen Hotel nach der leckeren Abendmalzeit bei einem Radler und mehr die Erlebnisse Revue passieren.

Viel zu schnell ging dann die Woche vorüber. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck erreichten wir am 15. Oktober spät abends wieder unseren Heimatbahnhof.