
„Komm in die eigene Kraft“: Ein Bericht über das Frauenseminar
vom 20. bis 22. August 2010 in Horn-Bad Meinberg/Holzhausen
von Monika Franiczek und Rosemarie Korte, Gruppe Recklinghausen
Angeregt durch die Themen der Einladung und total neugierig auf das, was uns dort wohl erwartet, sind wir am Freitag frühzeitig angereist, weil wir ja eigentlich noch ein wenig die Gegend rund ums Landhotel Weber erkunden wollten.
Diesen Gedanken hatten auch einige der anderen Frauen. So saßen wir schon nachmittags in lockerer, fröhlicher Runde und konnten unsere Bekanntschaften aus früheren Jahren auffrischen, neue Frauen kennenlernen und den leckeren, selbst gebackenen Kuchen auf der herrlichen Sonnenterrasse genießen.
Die offizielle Begrüßung der 24 hoch motivierten Frauen durch Frau Maria Extra fand dann vor dem Abendessen statt und dabei hörten wir die verschiedensten Anreiseschwierigkeiten in den Teutoburger Wald. Aber Frauen schaffen ja fast alles, trotz Verkehrsstau und streikenden Navigationsgeräten ...
Nach einem gut gefüllten Grillbuffet in der Grillhütte im traumhaft schönen Gartengelände ging es aber dann sofort zur Sache.
Der Vortrag der hauseigenen Heilpraktikerin Tanja Voß (trotz Urlaub) „Der Morbus Bechterew in der Naturheilpraxis“ mit Erklärungen von Blutanalysen aus der Dunkelfeld-Vitalblutdiagnostik, Säure-Basen-Haushalt und anschließender Anleitung zur Entsäuerung des Bindegewebes, schloss unseren Anreisetag offiziell ab. Der größte Teil der Gruppe saß anschließend noch gemütlich in der Grillhütte zum Klönen zusammen.
Der Samstag begann sofort nach dem Frühstück mit den nächsten Referenten, dem Ehepaar Martina Salinger-Rost (MA Kommunikation, Präventologin, Qi Gong-Practitioner, Wellnesstrainerin) und Hubertus Salinger (Künstler und Impulseur, bezeichnet sich selbst als Lebenskünstler).
Der erste Block „Mensch ärgere Dich nicht“ - Wie beeinflussen Gefühle unser Immunsystem? - setzte sich mit folgenden Themen auseinander:
- Was haben Gefühle mit meinem Körper zu tun?
- Was bewirken Freude und Ärger?
- Wie kann ich selbst etwas in Gang setzen?
Locker und fröhlich ging es anschließend weiter. Wir kamen zu dem, was die meisten der anwesenden Frauen voller Spannung neugierig erwarteten.
„Ansteckung erwünscht - oder Lachen ist die beste Medizin“, das gemeinsame Praktizieren von LACH-YOGA.
Ihr glaubt es kaum, es hat prima funktioniert, alle haben sich supergut darauf eingelassen und wir lachten, bis uns die Tränen kamen bzw. uns die Luft ausblieb. Jedes Mal, wenn wir uns ansahen, ging es wieder von vorne los, und ... ganz wichtig, es war uns allen überhaupt nicht peinlich!!!!
Es war schon eine tolle Erfahrung, selbst einmal das Lach-Yoga auszuprobieren und zu erspüren, was gemeinsames Lachen mit den Menschen macht und auch von den Referenten zu erfahren, wie Lachen sich positiv auf den Körper auswirkt.
Da das Programm sehr straff organisiert war, ging es nach dem Mittagessen sofort weiter. Es gab bei strahlend blauem Himmel in dem schönen Garten auf der Liegewiese eine kurze Einführung mit praktischen Übungen ins chinesische Qi Gong.
Zurück im Haus befassten wir uns damit, wie die Sichtweise der Dinge unser Leben prägt, indem wir „Mit offenen Augen durch die Welt“ gehen und unser Denken mehr auf die positiven Dinge des alltäglichen Lebens richten und nicht immer alles schwarz malen und negativ sehen.
Unsere Gläser sind nunmehr immer halb voll und niemals mehr halb leer!!!
Um die nächsten Informationen gut verarbeiten zu können, mussten wir uns zunächst einmal mit Kaffee und Kuchen stärken und unsere eingesteiften Glieder in einer kurzen Pause lockern.
Unser Abschluss war dann „Das kleine Seminar vom wahren Glück“ - oder Glücklichsein muss man üben wie Geige spielen.
Wir erfuhren, wie einfach es doch sein kann, durch kleine Gesten und Taten andere Menschen glücklich zu machen. Denn Dankbarkeit ist der Königsweg zum Glück.
Nach dem Abendessen und einem kleinen Rundgang durchs Dorf Holzhausen, denn Bechtis brauchen ja Bewegung, Bewegung, Bewegung …, klang der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein aus, wobei die beiden Charlotten aus Köln mal wieder einige Lachsalven losgetreten haben.
Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen stand die Wanderung zu den Externsteinen auf dem Plan. Der wunderschöne Waldweg war für uns nicht zu steil und zu anstrengend, sodass wir am Ziel lachend und glücklich zu unseren Erinnerungsfotos kamen. Allerdings saß uns hier auch schon die Zeit wieder im Nacken, denn um 12.00 Uhr war Mittagessen angesagt.
Danach ging es dann ans Abschiednehmen, einige Frauen wurden von ihren Ehemännern abgeholt, andere traten die Heimreise in Fahrgemeinschaften an. Ein paar Mitstreiterinnen gönnten sich noch ein gemütliches Kaffeetrinken mit dem leckeren hausgebackenen Kuchen und traten dann die Heimfahrt an.
Fazit:
Mal wieder ein gelungenes Frauenseminar, wo man (Frau) wieder viele neue Denkanstöße für den Alltag bekommen hat. Hier noch einmal unseren herzlichen Dank an Maria Extra, die das alles wunderbar organisiert hat.
Und....... wir hoffen auf ein weiteres Frauenseminar im nächsten Jahr und darauf, dass wir dann einige der neu geknüpften Kontakte weiter vertiefen können und wieder einiges Neues lernen und erleben dürfen.



















