Gruppe Aachen

Bechterew-Patienten aus Aachen gründeten 1984 die Gruppe. Die Arbeit konnte sofort beginnen und so wuchs die Gruppe auf heute 60 Mitglieder an.

„Neue“ profitieren von der Erfahrung und Hilfsbereitschaft der "Alten" und fühlen sich bereits nach kurzer Zeit in der Gruppe zu Hause – gelebte SELBSTHILFE! Gemeinsamkeit mit Gleichbetroffenen fördert soziale Kompetenz und hilft, eigenes Leid gelassener zu (er)tragen.

Ferdinand Brandenberg leitet die Aachener Bechterew Gruppe. Er steht an der Spitze des 5-köpfigen Teams aus ehrenamtlich Tätigen. Wichtige Entscheidungen werden nach gemeinsamer Beratung und entsprechender Arbeitsteilung getroffen. Diese Form der Gruppenführung hat sich bestens bewährt. Durch gemeinsame Überlegungen auch bei dem monatlichen Stammtisch werden erfahrungsgemäß immer wieder gute Ideen und Vorschläge eingebracht – und die Gruppe lebt. 

Bewegung


Wassergymnastik im Thermalwasser 

Dienstags:
Gruppe 1: 20:00 Uhr - 20:45 Uhr
Gruppe 2: 20:45 Uhr - 21:30 Uhr

Donnerstags:
Gruppe 1: 20:15 Uhr - 21:00 Uhr

Bewegungsbad der salvea Schwertbad Aachen
 

Bechterew-Gymnastik

Dienstags:
Gruppe 1: 19:15 Uhr - 20:00 Uhr

Donnerstags:
Gruppe 1: 16:15 Uhr - 17:00 Uhr

Turnhalle der Viktor-Frankl-Schule-LVR
52066 Aachen Burtscheid
Kalverbenden 89


Nordic Walking

Freitags um 14:00 Uhr, Treffpunkt: Aachen Brand, Parkplatz Birkenstraße
Dauer ca. 1 bis 1,5 Stunden
Bitte vorher telefonisch bei Anton Mingers anmelden: 01520 6503070

An Wochenenden Wandern oder Radfahren nach Vereinbarung.

Begegnung


Jeden 1. Donnerstag im Monat findet unser Gruppentreffen statt.

Beratung


Jeden 1. Dienstag im Monat von 17.00 Uhr-18.30 Uhr im 
Rhein-Maas-Klinikum, Betriebsteil Marienhöhe, Grüne Ebene A-1, Zimmer 15
Mauerfeldchen 25
52146 Würselen

Sowie nach tel. Absprache mit Herrn Ferdinand Brandenberg, Tel: 0176 45868869
 

Kontakt

Ferdinand Brandenberg

Tel: 0176 458 688 69
E-Mail: aachen(at)dvmb-nrw.de

 


Erlebnistour nach Bad Bentheim zum „Kloatscheeter-Wochenende“

Da im Rheinland der Karneval auch 2022 wegen Corona nicht stattfand, fuhr die Gruppe Aachen am Karnevalswochenende auf eine Erlebnistour nach Bad Bentheim in Niedersachsen. Im Gepäck, Corona bedingt, eine FFP2 Masken sowie ein negativer Corona Test. Alle Teilnehmer waren komplett geimpft bzw. geboostert. Untergebracht waren wir im gepflegten Ambiente des Hotels Grossfeld mit Kegelbahn und Schwimmbad mit Dampfsauna. Die Kegelbahn wurde zum unterhaltsamen Bewegungsangebot am Freitagnachmittag genutzt. Das Wasser im Schwimmbad kam Sonntagmorgen, unter Anleitung unserer Übungsleiter mit gezielter Wassergymnastik, in Bewegung.

Ein Höhepunkt der Tour war der Nachtwächterrundgang am Freitagabend. Das „Kloatscheeten“ am Samstagnachmittag sowie die Besichtigung der Burg Bentheim am Sonntagvormittag waren weitere Höhepunkte. Doch der Reihe nach.

Der abendliche Rundgang des Nachtwächters führte uns ab 21:00 Uhr durch die historische Altstadt rund um die Burg von Bad Bentheim. Der Rundgang wurde für uns zu einem attraktiven und beliebten Ereignis. Durch die Nachtwächtertour lernten wir die schönen Gassen und Stiegen der Altstadt kennen. Der Nachtwächter gab uns die Geschichten humorvoll und zum Teil in Liedform zum Besten. Es wurde viel Interessantes über die alte Burgstadt vorgetragen.

Am Samstagmittag stand das „Kloatscheeten“ auf dem Programm. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb zweier Mannschaften. Das zu werfende Spielgerät, dem „Kloat“, wird von jeder Mannschaft abwechselnd geworfen. Gewonnen hat die Mannschaft, die am Ende aller Teilnehmer am weitesten den Kloat geworfen hat. Da dieses Spiel im Freien stattfand, ist der Zufall Tür und Tor geöffnet. Der Spielweg führte an Felder, unbefestigten Wald- oder Wiesen-wege und auch über wenig befahrene Straßen vorbei. Das Ganze wurde in mehreren Spiel runden durchgeführt. Siegermannschaft war die mit den meisten errungenen Siegen. Der Verlierer musste dem Gewinner immer eine Runde geistige Getränke ausgeben. Für Organisation, Betreuung und geistige Getränke war das Hotel zuständig.

Den Abschluss unseres Wochenendes in Bentheim bildete am Sonntagmorgen die Burg-besichtigung. Anschließend konnten wir uns mit einer Erbsensuppe stärken und mit gut gefülltem Bauch den Heimweg antreten.

Für die Saisoneröffnung 2022 war das ein guter Start.

Anton Mingers, Gruppe Aachen

Tagesausflug der Gruppe Aachen nach Brügge!

Treffpunkt war der Bahnhof Welkenraedt in Belgien, was ca. 20 km von Aachen entfernt ist. Leider war unsere Gruppe durch kurzfristige Absagen auf nur sieben Teilnehmer geschrumpft, was sehr schade war. 

Wir waren froh, dass wir uns nach 3:15 Stunden Fahrt, incl. Verspätung, endlich die Beine vertreten durften. Die Stadt Brügge hat uns mit ihren Sehenswürdigkeiten für die Verspätung entschädigt. Brügge ist die Hauptstadt der Provinz Westflandern in Belgien und ist, nicht nur nach meiner Meinung, die schönste Stadt Belgiens.

Vom Bahnhof aus gehen wir entlang der Wasserkanäle zur Historischen Altstadt bis zum „Grote Markt“, von wo man die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten erkunden kann. Seit dem 9. Jahrhundert ist der Grote Markt Mittelpunkt des Lebens in Brügge. Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich direkt am Grote Markt: neben dem 83 m hohen Belfried, sein Glockenspiel umfasst 47 Bronzeglocken aus dem 17. Jahrhundert, steht auch die alte Tuchhalle, der Provinzialpalast sowie eine Reihe bunter Gildehäuser aus dem 13. Jahrhundert. 

Der Belfried ist das höchste Gebäude von Brügge und wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Bis heute darf kein Neubau höher sein. In der Mitte des Platzes steht die Statue der Volkshelden Jan Breydel und Pieter de Coninck, welche die Stadt im Jahre 1302 gegen die Franzosen erfolgreich verteidigt haben. Vom Grote Markt ging es weiter zur Heilig-Blut-Basilika und zum Rosenkranzkai einer der meistfotografierten Motive. In Brügge sollte man eine Bootsrundfahrt machen und sich die Altstadt vom Wasser aus anschauen.

Was in Belgien nicht fehlen darf, sind die leckeren Fritten sowie das belgische Bier zur Stärkung. Das hatten wir uns auch redlich verdient. Danach ging es wieder auf Entdeckungstour durch die Stadt. Aber nur bis wir an einem Lokal vorbeikamen, wo es die leckeren belgischen Waffeln gab. Nach dem Genuss derselben ging unser Ausflug leider zu Ende. Wir gingen zum Bahnhof, wo schon unser Zug für die Rückreise wartete.

Das Fazit der Tour: Brügge ist immer eine Reise wert. Aber nur ein Tag ist viel zu wenig.

Anton Mingers, Gruppe Aachen