Berichte aus dem Archiv der Gruppe Dortmund

30 Jahre Morbus Bechterew Selbsthilfe in Dortmund  24. September 2011

Im September 2011 feierte die Morbus Bechterew Selbsthilfe Gruppe Dortmund das 30-jährige Bestehen, aus diesem Anlass fand in BFW Hacheney eine Jubiläumsfeier statt. Die Gruppe Dortmund blickt auf stolze 30 Jahre zurück. In der Feierstunde, am 24.09.2011 in dem Nordrhein Westfälischen Berufsförderungswerk Dortmund, begrüßte Gruppensprecher Hans-Günter Böckmann im Namen der DVMB Gruppe Dortmund die Ehrengäste und die Gäste aus den befreundeten DVMB Gruppen. Die Mühen und Anstrengungen von damals haben sich gelohnt. Vergessen wollen wir nicht, dass auf dem langen Weg viele ehrenamtliche Helfer in verschiedenen Bereichen nötig waren, um das zu werden, was wir heute sind.

30 Jahre DVMB Gruppe Dortmund
30 Jahre DVMB Gruppe Dortmund
30 Jahre DVMB Gruppe Dortmund
30 Jahre DVMB Gruppe Dortmund

Die Stadträtin Birgit Zoemer überbrachte die Grußworte des Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund, lobte die ehrenamtlich geleistete Selbsthilfearbeit auf Sozialer- und der Gesundheitsebene. Selbsthilfe bedeutet konkrete Hilfe für Betroffene. Darunter verstehen wir selbst bestimmtes, eigenverantwortliches Handeln im sozialen und gesundheitlichen Bereich und zwar als Ergänzung, nicht als Ersatz professioneller Dienste. Das, was Selbsthilfe ausmacht, ist die gemeinsame Bewegung und die Auseinandersetzung mit der Erkrankung. Mitglieder finden hier die soziale Nähe und Geborgenheit, aus der sie die Kraft zur Alltagsbewältigung schöpfen. Dies unterstrich der Geschäftsführer Gunther Niermann von der Pari Sozial Kreisgruppe Dortmund.

30 Jahre DVMB Gruppe Dortmund
30 Jahre DVMB Gruppe Dortmund
30 Jahre DVMB Gruppe Dortmund
30 Jahre DVMB Gruppe Dortmund

Karl Pappenheim Vorsitzender vom DVMB Landesverband NRW begrüßte alle Anwesenden, lobte die hervorragende Arbeit in der DVMB-Gruppe Dortmund und wünschte alles Gute für die Zukunft.

 

Zum Internationalen „UN-Tag der Freiwilligen“ 2008
Die DVMB-Gruppe unter den Gruppenpreisträgern in Dortmund

Die Würdigung und Auszeichnung ehrenamtlich tätiger Privatpersonen und Gruppen für ein beispielhaftes Engagement im Rahmen des UN-Tages hat in Dortmund schon Tradition. Der Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer hat dazu ein Kuratorium einberufen, das jedes Jahr die Preisträger aus einer Vielzahl von Bewerbungen und Vorschlägen ermittelt. Immerhin kann sich Dortmund über die stattliche Anzahl von 30.000 ehrenamtlich Engagierten freuen. Im Jahr 2008 wurden außer den Einzelpreisen drei Gruppenpreise vergeben. Unter den zu ehrenden Preisträgern war die DVMB-Gruppe Dortmund. Sie erhielten in Anerkennung ihrer Arbeit jeweils 500 € und eine kleine Bronzeglocke. Die Gruppe Dortmund besteht nun im 28. Jahr und hat derzeit nahezu 200 Mitglieder. Sie ist damit eine der größten DVMB-Gruppen in NRW.

Die DVMB-Gruppe Dortmund unter den Gruppenpreisträgern
Zum Internationalen „UN-Tag der Freiwilligen“ 2008.Die DVMB-Gruppe Dortmund unter den Gruppenpreisträgern

Mit einem vielfältigen Angebot für Bechterew-Kranke, deren Angehörige und Freunde. Monatliche Treffs zu Information und Erfahrungsaustausch sowie zusätzlich im Monat persönliche Beratungsstunden für Ratsuchende helfen bei der Krankheitsbewältigung und auftretenden Problemen. Diese Beratungsstunden werden von kompetenten selbst Betroffenen, die in Fortbildungen der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew geschult worden sind, ehrenamtlich durchgeführt. Ein wichtiger, unabdingbarer Baustein der Gruppenarbeit ist auch die mehrmals wöchentlich stattfindende Bechterew-Gymnastik im Rahmen des Rehasports. Diese dient bekanntlich einer weitgehenden Erhaltung der Beweglichkeit der Betroffenen, ihrer Koordinationsfähigkeit und Kondition. Zum Gruppenleben gehören aber auch gemeinsame Freizeitaktivitäten. Alle diese Angebote der Gruppe schaffen zusätzlich wichtige soziale Kontakte, sie vermitteln Verständnis und Aufgehobensein in einer aktiven Gemeinschaft der Selbsthilfe. Durch Veranstaltungen mit Ärzten und Therapeuten versucht die Gruppe darüber hinaus, in der Öffentlichkeit über die Erkrankung und über neue medizinische und therapeutische Erkenntnisse zu informieren.  Presse

 

25 Jahre DVMB Gruppe Dortmund

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Birgit Jörder feiert die Morbus Bechterew Selbsthilfegruppe Dortmund am 30. September 2006 ihr 25jähriges Bestehen im BfW Dortmund Hachenay. Geteiltes Leid ist halbes Leid, dieses alte Sprichwort bringt es auf den Punkt,  aus diesem Grund gründete sich vor 25. Jahren am  23. September 1981  unter dem Motto „Bechterewler brauchen Bewegung, Begegnung und Beratung“, die Morbus Bechterew Selbsthilfegruppe in Dortmund. Gerade Menschen, die von einer chronischen und bislang nicht heilbaren Krankheit wie dem Morbus Bechterew betroffen sind, brauchen Verständnis für ihre Situation und auch zahlreiche Tipps, Informationen sowie praktische Hilfestellungen. Das heutige Leitungsteam setzt sich wie folgt zusammen: Karl Stutzki (Gruppensprecher), Marion Käpf-Job (stv. Gruppensprecherin), Gerhard Wietlake (Finanzverwaltung), Hannelore Stamm (Schriftführerin), Annette Sladek (Beisitzerin), Günter Böckmann (Beisitzer), Rüdiger Gehle (Beisitzer).

25 Jahre DVMB Gruppe Dortmund  die Ehrungen
25 Jahre DVMB Gruppe Dortmund die Gäste
25 Jahre DVMB Gruppe Dortmund die Austallung

 

Regelmäßige Vortrags- und Infoveranstaltungen

Die Gruppe Dortmund informiert in regelmäßigen Abständen durch Veranstaltungen über Morbus Bechterew- spezifische Themen und neue medizinische Erkenntnisse. Diese Veranstalltungen sind ein Schwerpunkt der Gruppenarbeit.  weiter

Vortrag zum Thema TCM im Wilhelm Hansmann Haus
Vortrag zum Thema chronische Schmerzen
Regelmäßige Vortrags- und Infoveranstaltungen

 

 

Vortrag im Wilhelm-Hansmann-Haus am 13. Mai 2009

Teilnehmer am Vortrag im Wilhelm -Hansmann-Haus am 13. Mai 2009

Die Craniosacrale Therapie gehört zur Osteopathie und ist damit eine sehr sanfte manuelle Behandlungsform, die den Menschen in seiner Ganzheit anspricht und behandelt. Die Bezeichnung „Craniosacral“ ist auf die Begriffe Cranium für Schädel und Sacrum für Kreuzbein zurückzuführen. Behandelt wird jedoch der gesamte Körper mit den Schwerpunkten Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein. 

Eine der Besonderheiten dieser Behandlungsform ist die Orientierung am Craniosacralen Rhythmus, der eine spezifische körpereigene Bewegung darstellt und in sämtlichen muskulären, knöchernen und bindegewebigen Strukturen des Körpers tastbar ist. Ähnlich dem Herz- und Atemrhythmus ist er für den Organismus lebenswichtig und nimmt großen Einfluss auf Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden. Beeinträchtigungen des Craniosacralen Rhythmus können z.B. durch muskuläre Spannungen, Narben, Gelenkblockaden, oder auch physische und psychische Traumen entstehen. Durch die enge Beziehung zum Nerven-, Hormon- und neuromuskulären System können sich Blockaden des Craniosacralen Systems auf sehr nachhaltige und unterschiedliche Weise auswirken.

Vortrag im Wilhelm-Hansmann-Haus am 13. Mai 2009

Der Vortrag wird über die Ursprünge und Grundzüge der Craniosacralen Therapie informieren. Zudem werden anatomische Zusammenhänge von Beschwerden aus Sicht der Craniosacralen Therapie erläutert und ein Einblick in das Behandlungsgeschehen vermittelt. Ebenso wird ausreichend Zeit sein, um Fragen aus der Zuhörerschaft ausführlich zu beantworten.

Die Referentin Heike Frenzel ist Ergo- und Craniosacral Therapeutin

Eine Veranstaltung der Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew LV NRW e.V. Gruppe Dortmund in Kooperation mit der Selbsthilfegruppe Menschen mit chronischen Schmerzen Dortmund  

Weitere Informationen bei den Ansprechpartner/Innen der örtlichen Selbsthilfegruppen.