Welt-Rheumatag in Bad Kreuznach
Das von der Bechterew-Gruppe Witten der DVMB anlässlich des Welt-Rheuma-Tages 2024 organisierte Gesundheits-Wochenende in Bad Kreuznach war für alle Beteiligten ein schöner Erfolg.
Im Wesentlichen dazu beigetragen hatte die optimal vom Team der Karl-Aschoff-Klinik organisierte Führung durch das Haus. Den Anfang machte der Rheumatologe Dr. Paulo Tedesco mit einem anschaulichen und verständlichen Fachvortrag über Morbus Bechterew, bei dem auch Fragen beantwortet wurden. Die Physiotherapeutin Frau Anders informierte über Einschränkungen bei Morbus Bechterew unter therapeutischer Sicht und die Bedeutung von Bewegung.
Nach einer anschließenden Führung durch die Klinik mit Kältekammer (-110 Grad C) und die Bäderabteilung wurden den Teilnehmern unter Anleitung von zwei erfahrenen Therapeutinnen, Frau Anders und Frau Simon, in einer Rehasport-Stunde wichtige teils neue Übungen auch für zuhause gezeigt. Abgerundet wurde das Programm durch eine Ergotherapeutin. Maike Wichert zeigte praxisnahe Hilfsmittel und Verhalten bei Einschränkungen der Beweglichkeit.
Am Samstag erfuhr die Gruppe bei einer Führung durch den Radonstollen durch den medizinischen Leiter und Nuklearmediziner Dr Zöller, wie das Einatmen von radonhaltiger Luft dabei helfen kann Schmerzen längerfristig zu lindern und das Immunsystem zu stärken.
Diese Erfahrungen und Erkenntnisse wurden bei lebhaften Gesprächen in der verbleibenden Freizeit innerhalb der Gruppe vertieft. Dabei wurden auch die guten Seiten der gastfreundlichen Kreisstadt Bad Kreuznach mit dem europaweit bekannten Salinental erkundet.
Hüttenfest 2024
Am Samstag, 22.09.24 feierte die Bechterew-Gruppe Witten der DVMB auf der Wiese an der Dortmunder Straße 11 ihr jährliches Hüttenfest bei bestem sonnigen Wetter. Etwa 50 Teilnehmer brachten gute Laune mit und genossen gemeinsam den Tag bei Gegrilltem, erfrischenden Getränken und Gesang. Cornelia Brommer begleitete diesen auf der Gitarre. Diese Veranstaltung fand im Kontext zu den bundesweiten Aktionen der DVMB zur langen Nacht des Morbus Bechterew statt.
Tag der offenen Tür
Am alljährlichen Tag der Offenen Tür der Bechterew-Gruppe Witten der DVMB hatten am vergangenen Samstag über 50 Teilnehmer verschiedener Altersgruppen im Garten an der Dortmunder Straße 11 in Witten viel Spaß. Wie in den Vorjahren spielte das Wetter wieder mit. Viele helfende Hände hatten im Vorfeld zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Spielerisch nahmen die Besucher an verschiedenen bechterewkonformen Übungen teil. Wer den Parcours erfolgreich durchlaufen hatte, wurde mit Würstchen vom Grill und Getränken belohnt.
Bei bester Stimmung fand ein reger Austausch nicht nur über das Krankheitsbild Morbus Bechterew und den Umgang damit statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden drei Mitglieder der Gruppe für ihre 25jahrige Zugehörigkeit geehrt.
Welt-Bechterew-Tag 2024
Einen Ausflug zur DASA unternahm die Bechterew-Gruppe Witten der DVMB am Welt-Bechterew-Tag den 04.05.24. Hier wurden die Mitglieder der Gruppe durch die Arbeitswelt-Ausstellung (DASA) in Dortmund geführt. Lebensnah und lebendig wurde ihnen ein Einblick in die Arbeitswelten bis zurück in die Zeit Gutenbergs vor mehreren Jahrhunderten bis in die Neuzeit vermittelt. Vor allem wurde auf die Arbeitsschutzmaßnahmen im Wandel der Zeit eingegangen.
Gerade für die überwiegend an Morbus Bechterew Betroffenen waren dies wichtige Informationen. In der Abteilung Druckerei erlebten sie den Arbeitslärm einer Rotationsmaschine und die körperlich schwere, wenn auch interessante Arbeit eines Setzers. Auch über moderne Diagnose-Möglichkeiten in der Medizin, Arbeitsbedingungen bei der Pflege, die Rettungsmöglichkeiten eines Krankenwagens, Arbeiten am Hochofen und im Bergbau sowie die anspruchsvolle Arbeit eines Hubschrauberpiloten bei der Überprüfung von Überlandleitungen wurden erläutert.
Bei Kaffee und Kuchen fand danach in den Räumen der Bechterew-Gruppe Witten an der Dortmunder Straße 11 ein reger Austausch statt, nicht nur über Morbus Bechterew und seine therapeutischen Möglichkeiten. Mit kompetenter Beratung, den wichtigen sozialen Begegnungen und Rehasport wird hier den Auswirkungen der Krankheit entgegengewirkt. Morbus Bechterew ist eine entzündlich rheumatische Erkrankung, die mit schmerzhaften Schüben zur Einsteifung und Vorwölbung der Wirbelsäule führt.
Feiern mit Freunden
Tag der offenen Tür 2023
Am vergangenen Samstag 29.07.23 fand allen Wetterprognosen zum Trotz bei bestem sonnigen Wetter auf der Grünfläche an der Dortmunder Straße 11 in Witten der alljährliche Tag der offenen Tür unter dem Motto „Come in and work out“ statt. Die Veranstaltung begann ca 11 Uhr und war bestens organisiert. Auch für den angekündigten Regen waren die großzügigen Innenräume der Bechterew-Gruppe Witten vorbereitet.
Alle hatten Spaß. Unter der Anleitung von mehreren Übungsleitern fanden gymnastische Übungseinheiten im Freien teilweise unter Schatten spendenden Bäumen statt. Wer auf einer Karte seine Teilnahme an mindestens 5 Übungen per Stempel bestätigt bekam, konnte dafür gratis ein Würstchen vom Grill bekommen. Dieter am Grill moderierte bewährt durch die Veranstaltung.
Hüttenfest 2023
Die Bechterew-Gruppe Witten der DVMB feierte am Samstag 30. September ab 11 Uhr in Witten an der Dortmunder Strasse 11 in der Grünanlage ihr jährliches Hüttenfest und erinnert damit auch an den Weltrheumatag. Dieser ist am 12. Oktober.
Sie lud ein zu geselligem Beisammensein, gemütlichem Plaudern bei Leckereien vom Grill, Kaffee zum Kuchen und Spielen.
Für einen Austausch unter etwa 50 an Morbus Bechterew Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden war dies der ideale Rahmen. Zurückliegend zog die Veranstaltung Menschen aller Altersgruppen aus den umliegenden Städten an. Alle hatten einfach nur Spaß.
Die Wittener Selbsthilfegruppe der DVMB – steht für Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew – besteht seit über 40 Jahren. Morbus Bechterew – Spondylitis ankyolsans – ist eine entzündlich rheumatische Erkrankung, die zur Versteifung und Vorwölbung der Wirbelsäule führen kann. Bewegung, Rehasport, Medikamente und Austausch in der Gemeinschaft können den Verlauf lindern. Über das Angebot der DVMB Gruppe Witten kann man sich auch auf der Internetseite www.dvmb-nrw.de/Gruppen/Witten-hagen informieren.
Welt-Bechterew-Tag am 4.5.2019
Trotz Schlechtwetterwarnung, war uns der Wettergott gnädig. Punkt 10:00 Uhr starteten wir von der Dortmunder Str. in Witten ins Münsterland. Unser erstes Ziel war Burg Hülshoff. Hier konnten wir leckeres Brot probieren und natürlich auch die Burg besichtigen.
Nächstes Ziel war Schloss Vischering. Nach der Besichtigung kehrten wir zum Essen ein. Eine Rittersuppe wurde angeboten, die auch vorzüglich schmeckte. In Schloss Nordkirchen endete die Besichtigungstour. Einige dunkle Wolken zogen auf, verzogen sich aber schnell wieder. Zeit zum Keffeetrinken hatten wir auch noch.
Auf der Rückfahrt wurden wir doch noch von heftigen Regen- und Schneefällen überrascht. An der Dortmunder Str. sind wir dann wieder pünktlich und gesund um 16:00 Uhr angekommen.
Die Teilnehmer waren alle begeistert. Geplant war eigentlich eine Drei-Städte-Tour ( Wuppertal, Remscheid und Solingen) mit dem Oldtimer Bus, diese wurde leider vom Reiseunternehmer kurzfristig abgesagt.
Bericht: Lothar Kreß, Bilder: Astrid Kreß
Hüttenfest 2019
Bei blauem Himmel und Sonnenschein (27 Grad) feierte die DVMB-Gruppe am 22. 9. 2019 ihr jährliches Hüttenfest im Garten an der Dortmunder Straße. Das warme Wetter lockte viele Mitglieder auf die „Gartenparty“ und so erschienen rund 60 Personen zu einem lockeren Miteinander mit Spaß und Gesprächen und einem gutem Essen.
Zu den Grillwürstchen gab es frische Brötchen und einen leckeren, selbstgemachten Salat. Mit kühlen Getränken wurde der Durst gelöscht. Zu einem späteren Zeitpunkt durften Kaffee und Kuchen natürlich nicht fehlen. So wurde dieser Sonntag zu einem herrlichen Spätsommertag für alle Teilnehmer.
Bericht: Lothar Kreß, Bilder: Astrid Kreß
Eine Seefahrt, die ist lustig...
Rundfahrt des DVMB auf dem Harkortsee am 3.10.2019
Nach den regenreichen Tagen in der Vergangenheit hatte die Wittener Bechterew-Gruppe am „Tag der Deutschen Einheit“ viel Glück. Bei nur leicht bewölkten Himmel und angenehmen Temperaturen konnte zur Freude aller Mitglieder die Seerundfahrt von Wetter aus beginnen.
61 Personen genossen die rund einstündige Fahrt auf der MS "Friedrich Harkort" und konnten vom Wasser aus die Landschaft und die Tierwelt bestaunen. Das Wetter war „gnädig“ und so kam ab und zu sogar die Sonne hinter den Wolken hervor.
Zurück an Land erreichte die Gruppe das Bootshaus mit seinem Restaurant nach einem 15-minütigen Fußmarsch. Ein leckerer Krautsalat mit Weißbrot verkürzte die Wartezeit bis das Essen, eine Hirtensuppe (Cobanac), serviert wurde. Man genoss das Beisammensein und es entwickelten sich angeregte Unterhaltungen. Es wurde viel gelacht.
Gesättigt und zufrieden verließen die Ausflügler nach ca. 2 Stunden das Lokal und fuhren nach Hause. Mit Begegnung und Bewegung hielten sich die Mitglieder der Bechterew-Gruppe Witten am Feiertag fit.
Bericht: Lothar Kreß und Heike Kelm, Bilder: Astrid Kreß
Silberne Ehrennadel für Rainer Dietrich
Herr Rainer Dietrich wird mit der DVMB Ehrennadel in Silber, durch den Landesverband Nordrhein-Westfalen, vertreten durch Wilhelm Frings, ausgezeichnet.
1993 wurde Rainer Dietrich als Betroffener Mitglied der DVMB und trat der Bechterew-Gruppe Witten bei. Noch gar nicht lange in der Gruppe organisierte Rainer schon Wanderungen und Radtouren und war ab 1995 als Beisitzer im erweiterten Vorstand.
Er beteiligt sich immer aktiv am Vereinsleben und nimmt seit 2001 als Delegierter an den Landes- und Bundesdelegiertenversammlung teil, 2005 wurde er zum Gruppensprecher in Witten gewählt. Als Vertreter der DVMB Gruppe Witten ist er in vielen Institutionen und Arbeitskreisen tätig und vertritt hier die Interessen seiner Gruppe. Durch seine zielorientierte Herangehensweise hat er für die Gruppe Witten vieles bewegt und geschaffen.
In Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW richtet er jährlich einen Tag der offenen Tür unter dem Motto „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ aus. Ebenso rief er das neue Angebot für ältere Mitglieder, die nicht mehr am normalen Rehasport teilnehmen können, die Gruppe „Spielen-Klönen-Bewegen“, die sich jeden 2. Dienstag im Monat trifft, ins Leben.
Auch ist Rainer in der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort recht aktiv.
Auf zahlreichen kommunalen Veranstaltungen der Selbsthilfe und Gesundheit ist er mit unserem Stand vertreten und repräsentiert die DVMB. Für seine Mitglieder hat er stets ein offenes Ohr und berät sie und hilft ihnen bei allen Problemen so gut er kann.
Rainer Dietrich setzt seine unermüdliche Schaffenskraft zum Wohle der DVMB Gruppe Witten ein. Wir freuen uns, dass Rainer weitere zwei Jahre das Amt des Gruppensprechers angenommen hat.
Welt-Bechterew-Tag 2018
Zum Jubiläum des Welt-Bechterew-Tages am 5.5.2018 trafen sich rund 70 Mitglieder und Angehörige der Gruppen Witten und Dortmund zu einem jährlich stattfindendem Ausflug. Gemeinsam ging es ab Witten mit dem Zug zum Baldeneysee.
Dort angekommen wartete bereits die “Weiße Flotte“ auf eine zweistündige Seerundfahrt bei schönstem Sonnenschein Anschließend kehrten die Teilnehmenden zu einem geselligen Beisammensein in die Südtiroler Stuben ein.
Nach dem gelungenen Ausklang bei Essen und Trinken wurde gemeinsam die Rückfahrt angetreten mit Vorfreude aufs nächste Jahr. Der Welt-Bechterew-Tag wurde 2012 ins Leben gerufen, um auf diese Krankheit aufmerksam zu machen.
Weihnachtsfeier der Mittwochsgruppe
Am 17.11.2017 hatte die Mittwochsgruppe der DVMB-Gruppe Witten ihre Weihnachtfeier im Lokal zum Scheunentor in Witten. Das Buffet hat allen gut geschmeckt. Da Michael Arndt seine Auszeichnung für die 25jährige Mitgliedschaft auf der 35-Jahr-Feier am 13.10.2017 nicht entgegenehmen konnte wurde dies auf der Weihnachtsfeier nachgeholt.
Traditionell wurde das interaktive Hörspiel "Unser Dorf" unter Beteiligung aller Anwesenden celebriert. Besonders hervorzuheben sind die Akteure von "Unser Dorf", der Feuerwehrmann, der Pastor, der Bürgermeister und der Polizist. Sie haben ihre Rollen mit Hingabe gespielt. Rainer Dietrich als Vorleser motivierte die Komparsen, die die Dorfbewohner verkörperten, mit zusätzlichen Anweisungen.
Ein weiterer traditioneller Veranstaltungspunkt war die Gerichtsverhandlung, die ebenfalls viel Gelächter auslöste. Die zwangsverpflichteten Sprecher für Verteidiger, Angeklagter, Zeuge, Richter und Opfer waren textsicher. Es gab ausreichend Gelegenheit viele Gespräche zu führen, für die es während des REHA-Sports keine Gelegenheit gibt.
35-jähriges Gruppenjubiläum
Am Freitag, den 13.10.2017 hat die Morbus-Bechterew-Selbsthilfegruppe Witten ihr 35-jähriges Bestehen in der Sportlerklause ausgelassen gefeiert. Gruppensprecher Rainer Dietrich konnte mit den geladenen Ehrengästen aus dem Landesverband und befreundeten Gruppen über 90 Teilnehmer begrüßen.
Nach den Grußworten wurden vier Mitglieder mit einer 35-jährigen Dazugehörigkeit geehrt: Hannelore Gabelt-Kassebaum, Margret Zentini, Lilli Niepmann und Lothar Kreß. Ebenfalls geehrt wurden drei Jubilare mit 25-jähriger Mitgliedschaft geehrt. Für Ihr besonderes Engagement vergab der Gruppensprecher Rainer Dietrich die Verdienstnadel des Landesverbandes in Bronze an Karin Muth, Marianne Ortmann und Elke Steinmetz.
Lothar Kreß konnte sich an diesem Abend über drei Auszeichnungen freuen, 35-jährige Mitgliedschaft, Verdienstnadel des Bundesverbandes in Silber und einen Schnitzelwender am Bande für seine gute Arbeit am Grill. Allen Jubilaren nochmals einen herzlichen Glückwunsch.
Nach den Ehrungen konnten sich alle Gäste am Buffet stärken, um dann bei zünftiger Musik, die DJ Pitzko aufgelegt hat, das Tanzbein zu schwingen, mitzusingen und zu schunkeln. Der Auftritt der Loss Spektakoloss (Los Spectacolos), die mit bayrischer Stimmungsmusik noch mal richtig Schwung in die Bude brachten und eine nicht enden wollende Polonaise in Gang setzten, waren ein weiterer Höhepunkt der Feier. Es war ein stimmungsvoller Abend, an den wir uns gerne zurückerinnern.
Bericht: Rainer Dietrich, Fotos: Astrid Kreß-Weitkämper
Aktionstag der Bechterew-Selbsthilfegruppe Witten
Der Aktionstag der DVMB-Gruppe Witten fand in diesem Jahr an einem Sonntag statt. Der Tag war richtig gewählt, über 60 Interessierte haben den Weg zu uns in den Kälberweg gefunden.
Gruppensprecher Rainer Dietrich begrüßte die Gäste und wünschte allen ein gutes Gelingen. Nach der Begrüßung ging es sofort los mit der Bewegung. Alle Rehatrainer/-innen haben ihr breites Sportspektrum zur Begeisterung der Gäste als Mitmachaktion durchgeführt. Wer gesundheitlich eingeschränkt war, konnte die Aktivitäten am Rande der Halle verfolgen und auch manche Übungen im Sitzen mitmachen. Geboten wurden nach einem Aufwärmprogramm Pezziballübungen mit und ohne Stab, Brasil, Atemgymnastik und Trommeln auf Pezzibällen. Zum Abschluss gab es eine Entspannungsgeschichte.
Doch das war noch nicht alles, nach einer Pause mit Kaffee und Kuchen konnten alle Teilnehmer/-innen mit Laufkarten in den anderen Abteilungen der Sport-UNION Annen e.V. aktiv werden. Wer seine Laufkarte nach der Aktivität an allen Stationen hat abzeichnen lassen, bekam am Ende ein Gratiswürstchen vom Grill. Wir danken den Abteilungen Ringen, Dart, Kegeln, Schach und Minigolf. Gefördert wurde dieser Aktionstag von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen.
Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche Erkrankung vor allem der Wirbelsäule. Sie zählt zu den rheumatischen Erkrankungen und gilt bisher als nicht heilbar. Sie verläuft in Schüben und ist mit starken Schmerzen verbunden. Die Wirbelsäule kann sich versteifen und verkrümmen, der aufrechte Gang ist dann unmöglich. Medikamente können den Verlauf abmildern. Bewegung ist sehr wichtig, um der Versteifung vorzubeugen.
Die DVMB Ortsgruppe Witten besteht seit 35 Jahren. Sie bietet neben Gymnastikkursen, Sportgruppen auch Informationsveranstaltungen und den Kontakt zu anderen Betroffenen.
Besuch bei den Sport- und Naturfreunden Dortmund
Bei herrlichem Sonnenschein, rechtzeitig für uns Bechtis bestellt, trafen wir mit 25 Personen, pünktlich um 13:30 Uhr dort auf dem wunderschönen Naturgelände in Witten ein.
Leckere Waffeln, gefüllt mit Kirschen, Eis und Sahne auch heißem Kaffee wurde uns von den freundlichen Mitgliedern des SuN Dortmund serviert. Anschließend ließen wir uns von der Sonne wärmen und konnten somit bis zum frühen Abend auf der Terrasse verweilen. Am frühen Abend gab es Leckeres vom Grill, Schaschlik, Putensteak, Würstchen, Pommes, Salat und Nachtisch. Getränke nach Wahl waren auch reichlich vorhanden.
Nach diesem, gelungenem Tag, gingen wir satt und zufrieden wieder nach Hause. Wir danken dem Team von SuN Dortmund für den freundlichen Empfang und die guten Bewirtung und versprechen, dass wir zur nächsten Vereinsveranstaltung gerne wiederkommen.
Mit gezielter Bewegung gegen den Stress
Lothar Kreß (72) erkrankte 1967 an Morbus Bechterew. Heute hilft er Betroffenen als Übungsleiter
Von Elisabeth Semme
Wetter/Herdecke. Wer Lothar Kreß auf der Straße begegnet, ahnt nichts von seiner jahrzehntelangen Leidensgeschichte. Der 72-Jährige macht einen sehr agilen und vor allem aktiven Eindruck. Und dieser Eindruck täuscht nicht. Lothar Kreß ist in der heimischen (Selbsthilfe)Gruppe Morbus Bechterew nicht nur Übungsleiter und zweiter Kassierer, sondern auch Organisator für Gruppenveranstaltungen, Grillmeister, Altenbetreuer und vieles mehr. Beim Blick zurück auf seine Krankengeschichte fragt er sich heute so manches mal: Was wäre ich bloß ohne die ohne die DEutsch Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) ?" Er ist überzeugt: " Das ich heute aktiv leben kann, ist nicht selbstverständlich." Lothar Kreß ist vor 50 Jahren an Morbus Bechterew erkrankt.
Erste Anzeichen mit 22
Lothar Kreß erinnert sich noch sehr gut an die ersten Anzeichen der Krankheit. Damals war er 22 Jahre jung: „1967 kamen die ersten kleinen Schübe von Schmerzen im Kreuzdarmbeinbereich. Sechs Massagen halfen mir leider nur für kurze Zeit, denn drei bis vier Mal im Jahr wiederholten sich diese Beschwerden. Massagen, Fango und heiße Bäder linderten die Schmerzen, doch in den Jahren darauf wurden die Abstände zwischen den Schüben immer kürzer und die Schmerzen unerträglich. Es folgten sogar Ausfälle am Arbeitsplatz!'
Die Ärzte waren ratlos, und so dauerte es ganze acht Jahre, bis die Diagnose stand: Morbus Bechterew? Eine rheumatische, in Schüben auftretende, entzündliche Erkrankung, die vor allem die Wirbelsäule betrifft. Sie gilt bis heute als unheilbar. „Es ist ganz schwer, diese Krankheit zu diagnostizieren. Sie verursacht Kalkablagerungen zwischen den Gelenken, und es dauert sehr lange, bis man die sehen kann", weiß Kreß heute.
Das Schlimme war damals, dass sich mit der Diagnose seine Situation keineswegs besserte. Im Gegenteil: Die Ärzte verordneten Tabletten, die täglich genommen werden mussten. Nach kurzer Zeit traten verschiedene Nebenwirkungen auf, ich fühlte mich zunehmend unwohl, konnte nicht mehr richtig arbeiten, geschweige denn meinen Alltag bewältigen." Heilkuren und auch der Firmenarzt konnten auf Dauer nicht helfen. 18 Jahre lebte Lothar Kreß mit den Schmerzen, bis er 1982 auf die DVMB traf. „Ab da ging es dann aufwärts, denn der Verlauf dieser Krankheit kann massiv beeinflusst werden", sagt er rückblickend.
1983 reiste er nach Österreich, machte eine Heilstollenkur und lernte einen Arzt kennen, der ihm riet, die Tabletten nur noch zu nehmen, wenn sich ein Schub bemerkbar machte und sie danach sofort wieder abzusetzen. Kreß: „Ich ging dann später noch einen Schritt weiter und setzte die Medikamente komplett ab. Während meines Aufenthaltes bemerkte ich, wie gut mir die Bewegung tat. Mit kleinen Schritten angefangen, steigerten sich meine Spaziergänge zu ausgewachsenen Wanderungen, und mit Eintritt in die Morbus-Bechterew-Gruppe kam noch die Morbus Bechterew spezifische Gymnastik hinzu. Damit bekam ich meine Schmerzen völlig in den Griff."
Im Alter von 62 Jahren machte Lothar Kreß den Übungsleiter-schein. „So kann ich der Gruppe, und mir selber auch, noch besser helfen. Unser Gruppenangebot reicht vom Reha-Sport über Warmwasser-Gymnastik, Wanderungen und Rad-Touren bis hin zu Ausflügen. Viel Wert legen wir auf die Begegnung, hier können wir uns ungezwungen austauschen."
Mit der Gruppe will Lothar Kreß auch speziell junge Männer und Frauen ansprechen, "da an Morbus Bechterew jeder erkranken kann". Inder Gruppe gibt es aktive Hilfe im Umgang mit dieser Krankheit, die Lothar Kreß geholfen hat (und noch hilft) und die er nun auf vielerlei Weise an andere weitergibt. Er ist überzeugt: "Ohne die DVMB würde es mir und vielen anderen Erkrankten heute nicht so gut gehen. Ich sehe mich selbst als das beste Beispiel für den Erfolg."
Artikel aus der Westfalenpost vom 23.8.2017
Minigolf-Turnier 2017
30 Personen der Bechterew Selbsthilfe Gruppe Witten trafen sich am Sonntag, den 16.07.2017, auf der Minigolfanlage der SU-Annen am Kälberweg. 19 Mitglieder der Gruppe Witten kämpften verbissen und mit Begeisterung um den begehrten Wanderpokal in der Damen - und Herrenwertung. Gekämpft wurde bis zum spannenden Finale! Zahlreiche Besucher feuerten diese lautstark an.
Aufgrund der hervorragenden Vorarbeit unserer Karin Muth, gab es keine Verlierer, denn sie sammelte 365 Tage lang Preise und verpackte diese liebevoll und farbenfroh, so dass jeder Teilnehmer ein Geschenk bekam. Unter Jubel wurden die Siegerinnen und Sieger gekrönt. Die Pokalsiegerin Rosemarie Weiß und der Pokalsieger Rainer Dietrich nahmen den Preis strahlend entgegen.
Der Wettergott war uns wie schon so oft gnädig und ließ die Sonne strahlen. Wolfgang ließ uns nicht verhungern und verdursten. Reichlich Grillgut und Salat waren lecker zubereitet und uns schmeckte es hervorragend.
Die Sieger des Minigolf Pokalturniers 2017:
Damen:
Wanderpokalgewinnerin: Rosemarie Weiß
Gewinnerinnen: Erika Schiller und Gabriele Landsberger
Ass-Wanderpokal-Gewinnerin nach Stechen von vier Personen: Brigitte Schmeling.
Herren:
Wanderpokalgewinner: Rainer Dietrich
Gewinner: Randolf Weiß und Gerd Schiller
Ass-Wanderpokal-Gewinner nach Stechen von zwei Personen: Gerd Schiller
Gulaschessen am Vatertag
Der Tag war schön, die Sonne lachte, das Gulasch war gut.
Ca. 25 Personen trafen sich zum Vatertag in der Dortmunder Straße und ließen sich das Gulasch und den leckeren Salat schmecken. Heike und Lothar, die beiden Köche, haben gute Arbeit geleistet und konnten sich über den guten Appetit der Gäste freuen.
Welt-Bechterew-Tag 2017
Am 06.05.2017, dem Welt-Bechterew-Tag, war der Ausflug der Selbsthilfegruppe Witten nach Gelsenkirchen ein voller Erfolg. Der Vorstand hatte eine sehr informative Stadtrundfahrt ins „Herz des Ruhrgebietes“ organisiert, und die über 40 Ausflügler genossen gut gelaunt die Zeit rund um Schalke.