Besuch der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen (Westerwald)

von Olga Eckstein, Siegburg, und Horst Gottaut

Teilnehmer der Tagesfahrt ins Kannenbäckerland.

Das Tagesziel unserer Gruppe Rhein/Sieg am 03. August 2019 war Höhr-Grenzhausen mit einer Besichtigung der Töpferei Girmscheid und anschließender Stadtbesichtigung. Höhr-Grenzhausen ist ein Mittelpunkt der keramischen Industrie im Kannenbäckerland. Dort gibt es eine Fachhochschule für Keramik und keramische Gestaltung, daher auch der Beiname „Kannenbäckerstadt“.

Bei der Besichtigung der 1884 gegründeten Töpferei Girmscheid wurden wir über die Herstellung des echt salzglasierten Westerwälder Steinzeugs informiert. Die Vorführung zeigte die kunstfertige Formung der Keramiken aus dem einzigartigen Westerwälder Ton („weißes Gold“), die kobaltblaue Freihandbemalung und den Brennvorgang. Bei 1200 Grad wird in einem Arbeitsgang bei Zugabe von Salz die Salzglasur aufgebracht. Nach der Besichtigung der Töpferei stärkten wir uns im Biergarten eines nahegelegenen italienischen Restaurants.

Nachmittags folgte, ausgehend vom Keramikmuseum, ein Rundgang mit dem Stadtführer Kurt Frank, der uns über die Stadtgeschichte, über Zeitgeschehen und das Keramik-Handwerk informierte.

Abends waren wir wohlbehalten wieder in Siegburg zurück. Das war eine interessante Tour!