Gruppe Gelsenkirchen auf Spuren des „weißen Goldes“

von Rolf Brumann

Gruppe Gelsenkirchen auf Spuren des weißen Goldes.

Seit mehr als 10 Jahren ist das Solebad des Gelsenkirchener Gesundheitsparks eine Heimstätte für die Wassergymnastik der Gruppe. Die Temperatur der Sole in Verbindung mit der hohen Dichte des Salzwassers entlastet den Bewegungsapparat und fördert die Durchblutung der Haut. Aber was ist Sole überhaupt und welche Effekte auf Grund welcher Bestandteile sind wissenschaftlich nachgewiesen?

Diesen Fragen gingen 25 Mitglieder der Gruppe am 25. April im niedersächsischen Bad Rothenfelde nach. Ein Mitarbeiter der Kurmittelhaus-GmbH führte nicht nur um die Gradierwerke herum, sondern auch in das Innere. Bei dieser Führung erfuhren wir mehr über die historische Konstruktion und die heute medizinisch genutzten Inhalationsgänge. Informationen über die chemische Zusammensetzung der Sole und die damalige Salzproduktion, die Gradierung des weißen Goldes, rundeten die Führung ab. Die Anwendungen mit der Sole standen dann im Mittelpunkt der Begehung des Kurmittelhauses.

Ein besonderer Moment ergab sich beim Gang durch den Kurpark, als die Gruppe vor dem Mittagessen an den DVMB-Kastanien, die anlässlich einer früheren NRW-Delegiertenversammlung gepflanzt worden waren, einen Halt einlegte. Mit einem Bummel durch die Altstadtgassen von Bad Iburg endete ein sommerlicher Seminartag, der den Teilnehmern mehr Hintergrundwissen für ihre heimische Sole vermittelte.