Delegierte wählten neuen NRW-Vorstand

von Willi Frings und Horst Gottaut

Auf der diesjährigen Delegiertenversammlung des DVMB-Landesverbandes NRW am 16. April im Berufsförderungswerk in Dortmund wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. Die Entlastung des bisherigen Vorstands erfolgte einstimmig. Der neue Vorstand sieht wie folgt aus:

Von links: Reiner Gotzen, Horst Prox, Karl Pappenheim, Willi Frings, Heike Harnischfeger Klein, Gerda Herhold, Richard Dißel und Holger Riewe. Auf den Portraits: Sigrid Baade Jürgens und Wolfgang Monballijn.

Am Tisch von links nach rechts: Reiner Gotzen (Schriftführer), Horst Prox (stv. Vorsitzender), Karl Pappenheim (Vorsitzender), Willi Frings (Schatzmeister), und die Beisitzer: Heike Harnischfeger Klein, Gerda Herhold, Richard Dißel und Holger Riewe. Hinzugefügt sind die Portraits der Beisitzerin Sigrid Baade Jürgens, die wegen eines Krankenhausaufenthalts leider nicht anwesend sein konnte, und Wolfgang Monballijn, der neu in den Vorstand gewählt wurde. Wolfgang Monballijn ist in Plettenberg der Sprecher unserer dortigen DVMB-Gruppe. Auch er wird sich als Beisitzer in die Arbeit der Vorstandschaft einbringen. Die Kontaktdaten der Vorstandsmitglieder finden Sie hier.

Der Vorsitzende freute sich, 54 Delegierte und eine Reihe von Gästen begrüßen zu können. In Ergänzung zum vorgelegten Geschäftsbericht wurden von ihm einige Gesichtspunkte besonders angesprochen. Das Thema Überalterung unserer Mitglieder bzw. der mangelnde Eintritt an jüngeren Mitgliedern beschäftigt den Vorstand seit einigen Jahren. Es wird versucht, hier durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit entgegenzuwirken.

In 2015 wurde eine Kampagne gestartet, bei der außer den einschlägigen Kliniken in NRW allen Rheumatologen unser MB-Journal als Info- und Werbemittel zugeschickt wurde. Leider erwies sich das verwendete Adressmaterial als nicht ausreichend aktuell. Deshalb wird diese Aktion nochmals mit verbesserten Adresslisten wiederholt werden. Zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit insbesondere auch unserer örtlichen Gruppen wurde ein Projekt gestartet, mit dem zwei Vorstandskollegen unseren Gruppen direkt vor Ort helfen werden. Besonders erfreulich hat sich der Zuspruch unserer weiblichen Mitglieder bei unseren Frauenseminaren entwickelt. Inzwischen ist die Zahl unserer Angebote auf drei Seminare angewachsen, die alle gut besucht sind. Hier ist übrigens interessant festzustellen, dass der Anteil unserer weiblichen Mitglieder an der Gesamtmitgliederzahl bei etwa 43% liegt. Unsere Mitgliederentwicklung in NRW ist allerdings leider immer noch negativ, wenngleich der Trend auch deutlich verlangsamt werden konnte.

Die Finanzlage des Vereins wurde vom Schatzmeister dargestellt. Sie ist auch in diesem Geschäftsjahr mit einem Überschuss als befriedigend zu werten. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen.