Frauentag 2016 im St. Josef-Stift Sendenhorst

von Kathrin Reinke

  • Christina Schneider (von links), Prof. Dr. Michael Hammer und Heike Harnischfeger
  • Prof. Hammer während seines Vortrags

Anlässlich des Weltfrauentages veranstaltete der DVMB LV-NRW dieses Jahr wieder einen Frauentag am 12.03.2016 im St. Josef-Stift in Sendenhorst.

Die Klinik für Rheumatologie des St. Josef-Stifts Sendenhorst hat sich ganz auf die Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen fokussiert und so auf ihrem Fachgebiet eine überregional führende Rolle erlangt. Gemeinsam mit der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie und der Klinik für Rheumaorthopädie bildet sie das Rheumatologische Kompetenzzentrum Nordwestdeutschland im St. Josef-Stift. Dieser bundesweit einmalige Verbund zu einem umfassenden rheumatologischen Zentrum ermöglicht eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kliniken, von der die häufig chronisch kranken Patienten in besonderem Maße profitieren.

Auch dieses Jahr konnte das Frauennetzwerk NRW mit Unterstützung von Prof. Dr. Michael Hammer und des St. Josef Stifts Sendenhorst einen interessanten und unterhaltsamen Frauentag gestalten.

Christina Schneider (Frauenbeauftrage Bundesverband) und Heike Harnischfeger (Frauenbeauftragte NRW) sowie Prof. Dr. Hammer begrüßten die Teilnehmerinnen um 10.30 Uhr aufs herzlichste. Horst Prox überbrachte Grußworte der LAG, Münster, ebenso Karl Pappenheim vom DVMB LV-NRW.

  • Zu essen gab es auch was…
  • Vortrag von Frau Leonie Merschmeier

Prof. Dr. Hammer eröffnete das Programm mit seinem sehr interessanten Vortrag über die moderne Therapie der axialen Spondyloarthritis. Gerne beantwortete er auf Zwischenfragen betroffener Teilnehmerinnen. Dipl. Psychologe Dieter Minnebusch referierte im Anschluss über psychologische Aspekte zur Schmerzbewältigung bei Patientinnen mit Morbus Bechterew.

Nach einem leckeren Imbiss ging es in zwei Gruppen auf Wanderschaft, die erste Gruppe besichtigte die Physiotherapie der Klinik während die zweite Gruppe sich dick vermummen musste, da es in die Kältekammer mit -120 Grad Temperatur ging. Sie war 1984 Europas erste Kältekammer. Im Anschluss wechselten die Gruppen.

  • Die Kältekammer ruft!
  • Werner Vogell unterhielt die Teilnehmer mit seinem Puppentheater.

Im Programm ging es danach mit Christina Schneider und ihrem Vortrag „Alltagsaspekte als Erkrankte mit Spondyloarthritis weiter. Zur Auflockerung und zum Aufmuntern unterhielt Werner Vogell mit seinem Puppentheater die Anwesenden, so dass auch der Humor nicht zur kurz kam.

Nach Kaffee und Kuchen rundete der Vortrag „Ergotherapeutische Unterstützung im Alltag bei Spondyloarthriden“ von der Physiotherapeutin Frau Leonie Merschmeier das Programm ab.

Frau Harnischfeger dankte zum Schluss für die rege Teilnahme und für den schönen Tag den man gemeinsam verbringen durfte.