„Hilfe zur Selbsthilfe: Beweglich und entspannt“
2. NRW-Frauenseminar, 30.06. – 02.07.2017 Maritim-Hotel, Bad Sassendorf

von Ina Wittke-Lavallèe

Teilnehmerinnen des Frauenseminars in Bad Sassendorf

Eine positive Grundeinstellung - trotz Krankheit, Schmerzen und anderen lebensbelastenden Situationen - zu finden, darum ging es im 2. Frauenseminar 2017 des Frauennetzwerkes NRW. Diese Herausforderung zog sich als roter Faden durch das gesamte Wochenende. Heike Harnischfeger-Klein hatte in ihrer Funktion als Leiterin des Frauennetzwerkes NRW das erste Juli-Wochenende mit dem Thema „Hilfe zur Selbsthilfe: Beweglich und entspannt“, organisiert. Das Handwerkszeug dazu hatte Harald Markus, Therapeut und Gesundheitscoach aus Bochum, mitgebracht. Er leitete das Seminar gemeinsam mit Frau Harnischfeger-Klein. Der Einladung dazu waren 22 Frauen aus ganz NRW gefolgt.

Die Suche nach dieser schwierigen Aufgabe begann Freitagnachmittag – hier hatte die bunt gemischte Frauengruppe die Gelegenheit, sich gegenseitig vorzustellen und die eigenen Erwartungen an das Wochenende vorzutragen. Der Grundstein für das gelungene Wochenende war gelegt.

Dieses Frauenseminar stand unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe: Beweglich und entspannt“

Nach einem einführenden theoretischen Teil am Samstag durch Harald Markus ging es daran, das Gehörte praktisch anzuwenden. Alleine und zu zweit wurde dazu intensiv geübt. Unterbrochen wurden diese Einheiten durch Entspannungs- und Bewegungsübungen. Der Erfahrungsaustausch über das eigene Empfinden kam nicht zu kurz und konnte bei den gemeinsamen Mahlzeiten und während des Abends noch fortgeführt werden.

Auf besonderen Wunsch der Gruppe wurde spontan am Sonntagmorgen noch Lach Yoga mit ins Programm aufgenommen. Der Vormittag endete mit einem „Tag Urlaub“, „ein Kapitän holte mit einem Schiff“ während einer Tiefenentspannung alle Sorgen und Nöte ab - ein gelungener Ausklang für dieses verregnete Wochenende.

Die Gruppe ging mit „leichtem Gepäck“ und der Gewissheit auseinander, viele neue Anregungen erfahren zu haben, um den Alltag mit der Erkrankung ein Stück erträglicher zu machen. Heike Harnischfeger-Klein hatte wieder einmal ein richtiges Händchen bei der Auswahl des Seminarortes und des Referenten bewiesen.