„Hilfe zur Selbsthilfe – Schmerz und Depressionen“,
Frauenseminar vom 15.-17. März 2019 in Münster

von Birgit Teicher, Hemer

Die Teilnehmerinnen des Frauenseminars in Münster.

Am Freitag trafen sich die Teilnehmerinnen des Frauenseminars um 17 Uhr im Tagungsraum des DRK-Tagungshotels in Münster und wurden durch Heike Harnischfeger herzlich empfangen.

Mit einem lebhaften Spiel stellte sich jede Teilnehmerin vor und teilte mit, was sie an Wünschen, Vorstellungen mitgebracht hatte. Mit dem Gedanken auf die Anderen zuzugehen, das eigene Wissen und die Erfahrungen - auch die schönen - zu teilen, gab es nach dem Abendessen noch ein gemütliches Beisammensein.

Beim Vortrag.

Am Samstagmorgen startete PD Frau Dr. Astrid Stumpf mit Ihrem Vortrag „Wege aus dem Teufelskreis von Depressionen und Schmerz“. Wann spricht man von einer Depression, was sind die Hauptursachen einer Depression, was sind die Zusammenhänge von chronischen Schmerzen und Depressionen? Der Teufelskreis von Depression und Schmerzen wurde dargestellt sowie der Umgang mit Hilfe im Alltag.

Der Vortrag war sehr lehrreich. Er wurde in den Pausen mit lustigen Übungen wie z. B. „Herzmeditation“ und „Körperrock“ unter der Anleitung von Heike Harnischfeger aufgelockert.

Leider reichte die Zeit nicht aus, um alle Fragen befriedigend erörtern zu können. Fragen vor allem zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und deren Umsetzung bzw. Anwendung bei chronischen Erkrankungen. Dabei die eigenen Ressourcen auch kraftvoll zu nutzen.

Bei der Gymnastik.

Für den Sonntagvormittag war eine Stadtführung geplant, bei der uns der aus Münster stammende Vorsitzende der DVMB-NRW, Peter de Beyer, die Sehenswürdigkeiten seiner Stadt näherbringen wollte. Leider wurde die Führung wegen nass-kaltem Wetter abgesagt. Peter de Beyer nutzte die Zeit für eine Gesprächsrunde mit den Teilnehmerinnen. Damit auch die Bewegung nicht zu kurz kam, wurden die Auflockerungsübungen vom Vortag nochmals wiederholt, diesmal sogar mit Musikunterstützung, was die Übungen noch verstärkte. Peter de Beyer kam nicht umhin nun ebenfalls mitzumachen.


Nach diesem wertvollen Austausch ging es zum Mittagstisch mit anschließendem Abschied von alten und neu gewonnenen Freundinnen mit dem herzlichen Wunsch, sich bald wiederzusehen. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Heike Harnischfeger und jede einzelne Teilnehmerin.