Der Breckerfelder Mühlenhof –
ein Sportwochenende der jungen bechterewler

von Andreas Thoß, Gruppe Dortmund

An einem grauen, leicht vernieselten Samstagmorgen trafen wir voller Energie und Tatendrang im Haus Grete in Ennepetal ein. Nach ein paar Formalitäten bezogen wir unsere Zimmer und richteten uns häuslich ein.

Das Zeil unserer Wanderung: Der Breckerfelder Mühlenhof

Es folgte ein erstes Treffen im Frühstückssaal von Haus Grete und nach einer Lagebesprechung rüsteten wir uns für die erste Sporteinlage am kühlen Samstag.

Mit zwei Gruppentickets für den regionalen Bus startete unsere Fahrt Richtung Breckerfeld Delle, wo unsere Wanderung startete. Ab von der Hauptstraße, durch eine kleine Straße, wo rechts und links noch kleine Häuschen standen, über einen Bauernhof mit Pferden und dann konnte der puren Natur nichts mehr im Wege stehen.

Einer langen Bergabpassage folgte, wie sollte es auch anders sein, das steile Gegenstück, aber wir hatten ja Wasser und isotonische Getränke dabei, so war der Aufstieg ein leichtes für uns. Zweieinhalb Stunden benötigten wir zum Erreichen des Ziels, den Breckerfelder Mühlenhof.

Hier kehrten wir ein und fühlten uns in eine andere Zeit versetzt. Auf gemütlichen Holzbänken vor einem schönen warmen Ofen stärkten wir uns in dem urigen Fachwerkhaus. Nach Kaffee, Kuchen, Omelett, oder einem anderen deftigen oder süßen Schmaus, von dem umfangreichen Angebot, überlegten wir, ob wir nach dieser Stärkung nicht fit für den Fußmarsch zurück sind. Und so machten wir uns per Pedes auf den Rückweg, und wurden mit einem gigantischen Herbst- Sonnenuntergang belohnt; aber da waren noch die Bergpassagen, die wir aber alle ohne Probleme meisterten.

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Das Restaurant im Breckerfelder Mühlenhof

Drei Bushaltestellen, dann war Haus Grete wieder erreicht. Wir machten uns kurz frisch. Nun stand die Filmvorführung des DVMB-Filmes auf dem Programm. Nach einer anschließenden Diskussion, kam auch schon das Abendessen.

Das Haus Grete ist schließlich für seine legendären Krüstchen bekannt. Den noch jungen Abend ließen wir mit einem Kegelturnier ausklingen. Mit zwei Gruppen brachten die altbekannten Kegelspiele – Abräumen, hohe und niedrige Hausnummern, sowie Tannenbaumkegeln eine Menge Spaß. So wurde auch der Laie schnell zum Profi.

Einer ruhigen Nacht folgte ein reichhaltigen Frühstücksbuffet, um anschließend auszuchecken, und Richtung Klinik Königsfeld zu fahren, um dort dem Sportwochenende die Krone aufzusetzen. Wir trafen uns mit unserer Physiotherapeutin Sonja Altmann. Aber dann der erste Schreck. Die Sporthalle war abgeschlossen und die Tür ließ sich dank des neuen elektronischen Schließsystems nicht öffnen. Auf dem Display des Schlüssels war ein Gesicht, dieses sollte lachen, aber unser Schlüssel war traurig.

So überbrückten wir die Panne mit einem kneippschen Wechselfußbad und anschließenden Fußübungen. Endlich war der richtige Schlüssel zur Hand, und wir konnten in die Sporthalle, wo wir mit Musikuntermalung tolle Ballübungen, Hanteleinsatz auf dem Pezziball, Stretching und viele weitere tolle Sporteinlagen praktizierten.

Wieder auf der Wanderschaft: Der Rückweg zu Haus Grete

Danach ging es sofort weiter in den Geräteraum, wo wir unter fachkundiger Anleitung von Sonja, gezielte Übungen für jeden absolvierten. Auch die Laufbänder und Ergometer waren sehr beliebt.

Zum Abschluss begaben wir uns in den Ruheraum, wo wir uns auf dem Boden liegend unter Anleitung einer Relax-CD gezielte Atem- und Entspannungsübungen genossen. Nach einem abschließenden Kaffee und Kuchen in der Klinik, brachen wir auf und machten uns auf den Heimweg.

Es war wieder einmal schön, und ich glaube wir sind im nächsten Jahr wieder dabei. Denn es ist immer ein schöner Termin in den ohnehin schon grauen Herbsttagen.