Sportwochenende der jungen bechterewler in der Klinik Königsfeld in Ennepetal
ein Sportwochenende im November – geht das?

Getroffen haben wir uns an einem Samstagmorgen in der Klinik Königsfeld.

JuBes beim Nordic Walking rund um die Klinik Königsfeld

Nach der Stärkung durch Kaffee und Tee fing auch direkt unser Sportprogramm an. Begleitet wurden wir den ganzen Tag von der Physiotherapeutin Sonja Altmann. Zunächst ging es in die Sporthalle. Nach Laufaufwärmungsspielen und Dehnungen machten wir einen kleinen Circle Pacour, um möglichst viele Übungen auf lockere Weise durchführen zu können.

Da der Wettergott es gut gemeint hatte, konnten wir im Anschluss daran direkt nach draußen. Sonja gab uns Erklärungen und Tipps zum Thema Nordic Walking. Nach dem Einstellen unserer Stöcke ging es dann los. So konnten wir uns auf walkende Weise ein wenig die schöne Umgebung der Klinik anschauen.

Das Mittagessen schmeckte uns nach dieser Erfrischung an der kühlen Luft besonders gut. Langes Ausruhen - nein das gab es nicht! Ein Espresso war noch drin, danach ging es direkt in den Fitnessraum.

Schließlich wollten wir ja einen Überblick bekommen über für uns geeignete Sportarten. Nach dem Aufwärmen wurde uns von die für Morbus Bechterew sinnvollen Übungen und Geräte erklärt.

Zum Abschluss gab es noch eine Stunde Wassergymnastik. Hier führte so manche Übung zur Belustigung der Gruppe und unserer Physiotherapeutin.

Der sportliche Tag wurde mit einem Grillabend in der Jugendherberge am Glörsee belohnt. Ja auch im November macht Grillen Spaß.

Am nächsten Morgen ging es nach Morgengymnastik und Frühstück zurück zur Klinik. Hier trafen wir den Dipl. Sportlehrer Martin Michel. Er machte uns bewusst, wie wichtig die Atmung ist. Anhand von Übungen bekamen wir ein Gefühl dafür, wie unsere eigene Atmung ist und wie sie verbessert werden kann. Idealerweise sollte es zur Vollatmung kommen - sicher nicht für jeden einfach, wenn der Brustkorb schon eingeschränkt ist. Umso wichtiger, dies zu üben und der Einschränkung der Atmung entgegenzuwirken.

Anschließend zeigte er uns noch Übungen aus den 5 Tibetern. Sie kombinieren Atmung und Bewegung und schaffen - regelmäßig durchgeführt - Wohlbefinden und bessere Beweglichkeit.

Für mich war es ein schönes und erfolgreiches Wochenende. Gerade der Sonntag hat mir noch einmal klar gemacht, wie wichtig es ist, Übungen für die Erhaltung meines Atemvolumens zu machen. Und ich habe eine neue Motivationsspritze für das Nordic Walking bekommen!